Weichmacher

Krebs durch Spielzeug

Weichmacher, so z.B. in Spielzeug enthalten, wirken teilweise hormonell und verursachen Schäden der Fortpflanzungsorgane.
Dies betrifft v.a. Kinder, die diese Stoffe über Speichel und Haut in einer höheren Konzentration aufnehmen. Trotz des Weichmacher-Verbots für Spielzeuge seit Anfang Januar gehen jedoch noch immer betroffene Produkte über die Ladentheken.

Drei der Stoffe wurden völlig untersagt, da diese als besonders gefährlich gelten. Drei andere Weichmacher sind dann illegal, wenn das Spielzeug in den Mund genommen werden kann.
Verbraucher erkennen allerdings kaum, ob sich diese Stoffe in einem Spielzeug verbergen, denn es besteht keine Kennzeichnungspflicht.

In einer Stichprobe der ARD enthielten etwas mehr als dreißig Prozent der getesteten Spielzeuge Weichmacher. Dies rührt daher, dass viele Händler auf Spielzeug beschränkte Richtlinien als Unsinn bezeichnen, denn auch viele andere alltägliche Produkte, die Kindern nicht verboten werden, enthalten Weichmacher.

Eltern sollten also auch künftig auf Weichmacher im Spielzeug gefasst sein - trotz Verbots.
 

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